Rückblick auf die Saison 2013/2014

Nach 30 absolvierten Spielen standen für die erste Mannschaft letztlich 12 Siege, 8 Unentschieden und 10 Niederlagen zu Buche, was ingesamt 44 Punkte macht und Tabellenplatz 8 bedeutet. Es wurden 79 eigene Tore erzielt und 56 Gegentore kassiert. Beste Torschützen im Team waren die Gebrüder Winter: Nico erzielte mit 29 Treffern die zweitmeisten Tore in der Kreisliga A Staffel 2, sein Bruder Ali rangiert in dieser Liste mit 20 Toren auf Rang 6. Die Mannschaft spielte insgesamt vier Spiele zu Null und feierte drei Kantersiege – ein 9:0 in Eisenbach am dritten Spieltag, ein 7:1 sowie 8:1 in den beiden Spielen gegen die aus der Wertung genommene Mannschaft von Türkgücü Bräunlingen. Zieht man nun die Spiele gegen die türkischen Kicker aus Bräunlingen ab, so bleibt der SV Saig zwar laut neuer Tabelle auf Rang 8, erreichte aus den nun nur 28 Spielen jedoch eine schlechterte Bilanz von 10 Siegen, 8 Unentschieden sowie 10 Niederlagen, was eine Punktausbeute von 38 entspricht bei einem Torverhältnis von 64:54. Lediglich drei Elfmeter bekam der SV Saig zugesprochen, die Nico Winter allesamt verwandeln konnte. Jens Winkelmeier, Peter Preisendanz sowie Dominic Blattert flogen je einmal mit glatt Rot vom Platz, sodass man in der Fairnesstabelle am Ende Platz 6 einnahm. In der Heimtabelle erreichte man lediglich Platz 11, in der Auswärtstabelle immerhin Rang 5.

Ingesamt gesehen war es eine schwierige Saison für die erste Mannschaft, die richtig stark begann, jedoch mit zunehmender Dauer der Runde immer schwächer wurde und erst gegen Ende wieder ein leichtes Hoch erfuhr. Blieb man die ersten acht Spiele noch ungeschlagen und fand sich zwischenzeitlich sogar auf Platz 1 notiert, fiel man bis zum Ende der Vorrunde ins Mittelfeld zurück. Nach der Winterpause punktete man nicht mehr gut und verbrachte die komplette Rückrunde mehr oder weniger im Niemandsland der Tabelle. Den eigenen Ansprüchen und Erwartungen wurde die Mannschaft in dieser Saison nicht gerecht, orientierte sie sich zu Beginn der Runde an den Top 5 der Liga. Die Gründe und Ursachen warum dieses Saisonziel nicht erreicht wurde sind vielschichtig. Neben erheblichen personellen Engpässen, allen voran in der Rückrunde, einigen dauerhaft verletzten und abwesenden Schlüsselspielern sowie auch beruflichen Verpflichtungen, die eine regelmäßige Trainingsteilnahme einiger Spieler verhinderten, konnte die Mannschaft nur im ersten Drittel der Saison ihr Leistungspotential richtig abrufen. Die hohe Belastung nach der Winterpause mit einigen Englischen Wochen und Nachholspielen für die Mannschaft war sicherlich ebenfalls ein Faktor, der sich bemerkbar gemacht hat im Laufe der Rückrunde.
Nichtsdestotrotz sollen die angeführten Gründe keine Ausrede sein, denn auf Augenhöhe begegnete man in dieser Saison jedem Gegner, unabhängig davon, wer letztlich alles auf dem Platz stand und wer fehlte. In vielen Partien spielte man allerdings unter den eigenen Möglichkeiten und verlor so einige Spiele, die durchaus hätten positiv gestaltet werden können. Gerade die beiden Derbyniederlagen gegen den FC Lenzkirch fallen unter diese Kategorie. Rang 8 im Mittelfeld der Tabelle ist demnach auch eine logische Konsequenz – denn das, was man über die 30 Spiele auf den Platz brachte, war für diese gute Kreisliga A Staffel einfach nur durchschnittlich. Dass auf der anderen Seite auch viel Qualität in der Mannschaft steckt, zeigte sich gerade auch in den Spielen gegen die beiden Spitzenteams aus Grafenhausen und Hinterzarten, gegen welche man nur eines der vier Spiele verlor.

Unter dem Strich bleibt nun festzuhalten, dass diese schwierige Saison für die Saiger Kicker sicherlich keine sein wird, die allen Beteiligten lange im Gedächtnis haften bleiben wird, doch kann auch solch eine Saison im Nachhinein sehr lehrreich und wertvoll sein, wenn man aus ihr die richtigen Schlüsse zieht und sich diese für die zukünftigen Herausforderungen zunutze macht. Vor dieser Aufgabe stehen nun die Spieler selbst sowie auch der neue Trainer, der ab Juli das Kommando in Saig übernehmen wird. Die kommende Saison wird gewiss einige anspruchsvolle Herausforderungen für die Saiger Fußballer parat haben, denen es gelten wird positiv entgegenzutreten, auch wenn dies in bestimmten Situationen sicher schwer erscheinen mag. Die Redaktion wünsch hierfür alles gutes Gelingen und verabschiedet sich mit folgendem Zitat des bedeutenden Lyrikers Rainer Maria Rilke in die Sommerpause:

„Dass etwas schwer ist, muss ein Grund mehr sein, es zu tun.“

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