FC Bräunlingen – SV Saig 2:2 (2:0)

Im letzten Spiel der Saison 2012/13 mussten die Kicker des SV Saig zum FC Bräunlingen reisen. Das letzte Punktspiel der Kreisliga A Saison war auch gleichzeitig das letzte Spiel von Andreas Binder als Saiger Trainer. Nach viereinhalb Jahren verlässt der Fußball-Allrounder das Dorf unterm Himmel. Ob als Torwart, Libero, Abräumer im Mittelfeld oder sogar Mittelstürmer, Binder nahm eine Vielzahl von Positionen auf dem Platz ein und kümmerte sich als Trainer außerhalb des Platzes mit großem Eifer und viel Engagement um den Spielbetrieb. Seinen größten sportlichen Erfolg mit dem SV konnte er im Jahr 2010 feiern, als ihm mit der ersten Mannschaft der Aufstieg in Bezirksliga gelang. Der sympathische Neustädter war unter den Spielern sehr beliebt, sodass sein Abgang zur kommenden Saison eine Lücke hinterlassen wird, die in kameradschaftlicher sowie auch in menschlicher Hinsicht nicht geschlosssen werden kann. Die Mannschaft möchte sich auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei Andreas Binder für eine ‚geile Zeit‘ bedanken und wünscht ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Im Spiel beim Tabellennachbarn aus Bräunlingen musste Binder dann aufgrund von personellem Engpässen noch ein letztes Mal selbst die Kickschuhe schnüren und von Beginn an auflaufen. Nach verhaltenem Beginn beider Mannschaften bei sommerlichen Temperaturen konnten sich die Saiger nach gut einer Viertelstunde ein Feldübergewicht erarbeiten, was in Minute 21 zu einem Handelfmeter führte. Binder selbst wollte sich zum Abschied nochmal selbst mit einem Tor belohnen  und trat an, konnte den Ball jedoch nicht im Bräunlinger Tor versenken. Sein äußerst schwach getretener Strafstoß war sichere Beute des gegnerischen Torwarts. Im Anschluss daran verloren die Saiger zunehmend den Zugriff auf das Spiel und mussten bis zur Halbzeitpause zwei Gegentore hinnehmen. Zudem verletzte sich Torwart Peter Preisendanz am Knöchel und musste ausgewechselt werden. In Halbzeit zwei berappelten sich die Saiger dann jedoch und konnten sich einige Chancen erarbeiten, die noch in zwei Tore umgemünzt werden konnten, was letztlich zum 2:2 Unentschieden genügte. Patrick Faller in seinem letzten Spiel als Saiger sowie Nico Winter konnten zwei sehenswerte Kombinationen erfolgreich abschließen und dem SVS zumindest einen Punkt sichern. Dieser reichte dann auch, um sich noch auf den vierten Tabellenplatz zu verbessern, da der SV Grafenhausen sein Spiel gegen den FC Lenzkirch deutlich verlor.

Tore: 1:0 Schorpp (28.), 2:0 Reiner (34.), 2:1 P. Faller (54.), 2:2 N. Winter (65.)

Für den SV Saig spielten: P. Preisendanz (ab 29. Minute R. Riedl) –D. Blattert – C. Grimm – T. Sigwarth (ab 46. Minute T. Pfrengle) – D. Meise – A. Binder (ab. 46. Minute N. Binder) – D. Sigwarth – C. Panizic – P. Faller – V. Schuchart (C) – N. Winter

Rückblick

Die Gesamtbilanz des SV Saig in der Saison 2012/13 liest sich wie folgt: in 30 Spielen konnten die Saiger 52 Punkte erspielen. 15 Spiele wurden gewonnen, acht verloren und sieben Unentschieden gespielt. 79 eigenen Treffern stehen 60 Gegentore gegenüber. In der Heimtabelle war man drittbeste Mannschaft (33 Punkte), in der Auswärtstabelle Sechster mit 19 Punkten. Bester Torschütze war Nico Winter mit 19 Treffern, gefolgt von Viktor Schuchart mit 17.

Insgesamt gesehen war es eine ordentliche Saison des SV Saig, die mit einigen Höhepunkten sowie auch Tiefschlägen verbunden war. Bittere Niederlagen waren das 3:4 in Grafenhausen gleich am ersten Spieltag sowie die herben Klatschen in Gündelwangen (1:6) und Immendingen (0:6). Highlights sicherlich die beiden Kantersiege auf heimischem Platz gegen Grafenhausen (7:2) und gegen Pfohren (9:0). In einer Spielzeit, die von einigen personellen Problemen geprägt war, präsentierten sich die Saiger einfach nicht konstant genug, um wie im vergangenen Jahr, ganz vorne mitzuspielen. Dafür schwankten die Leistungen einfach zu häufig und auf gute Spiele folgten weniger Gute, sodass der vierte Tabellenplatz die Leistungen recht gut widerspiegelt.

Hinsichtlich der Spielberichte soll für diese Saison an dieser Stelle nun Schluss sein. Die Redaktion wünscht eine erholsame Sommerpause und hofft auf viele sonnige Tage für Jedermann. Falls das bis dato doch eher mäßige Wetter sich nicht bessern sollte, mögen zumindest die folgenden Worte Johann Wolfgang von Goethe für etwas Aufmunterung sorgen:

„Auch das ist Kunst, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.“

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