2. Gruppenspiel: Deutschland – Schweden 3:1

Das erste Endspiel für die Deutschen stand gegen den Favoriten aus Schweden an, die im ersten Spiel die Polen mit 4:0 abgeschossen hatten. Wieder gab es keinen Start nach Maß. Nach einem Ballverlust verursachte Riedl ein Foul im Strafraum und den fälligen Elfmeter verwandelten die Schweden sicher. Es ist also noch tatsächlich möglich Strafstöße gegen Philipp Diemand zu verwandeln. Völlig unbeeindruckt vom erneuten frühen Rückstand stürmte der SV nach vorne, Oli Bartberger ließ seinen Torriecher aufblitzen und stocherte den Ball zum Ausgleich über die Linie. Nach der Halbzeit dominierte Deutschland weiterhin. Mit viel Power hämmerte Chris Grimm die Pille aus 20 Metern in den Winkel des Kleinfeldtores. Die Fans in totaler Ekstase und völlig am ausflippen erlebten den bisher schönsten Treffer des Tuniers. Nico Winter flankte ins Zentrum des Strafraums der Normänner, Vik Schuchart schraubte sich nach oben und versenkte den Ball mit einem perfekten Seitfallzieher im Netz. Die wütenden Angriffe der Schweden wurden allesamt von „Agressive Leader“ Daniel Sigwarth abgefangen und zu gefährlichen Kontern umgeleitet. Der Sieg gegen Schweden hätte noch höher ausfallen können, doch die zahlreichen Schüsse fanden den Weg ins Netz nicht mehr.

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